Glorreiche Tage
German Translation of "Glory Days"
A dear American pastor friend, Steve Henderson, who has long served the Lord in Germany, translated my last blog post into German.
„Genau hier, genau jetzt sage ich: ‚Das sind die glorreichen Tage.‘“
Gabby BarrettGenau wie Jesus es versprochen hat, ist das Evangelium bis an die Enden der Erde gelangt, die Kirche wächst exponentiell, und die Hoffnung der ganzen Erde offenbart sich nun tatsächlich bis an die Enden der Erde. An den schwierigsten Orten wirkt der Geist des lebendigen Gottes auf Weisen, die wir uns niemals hätten vorstellen können.
In einer Welt, in der erstickende fundamentalistische Ideologien sowohl der progressiven Materialisten als auch der Dschihad-Terroristen einen Schatten auf das Feld menschlicher Bestrebungen geworfen haben, verbreiten Gläubige die frohe Botschaft von überfließender Gnade an noch nie dagewesenen Orten.Schon die flüchtigste Lektüre der Geschichte erinnert uns daran, dass es schon immer so war: Die Botschaft Jesu gedeiht unter Bedingungen, die uns als die widrigsten erscheinen, in den unsichersten Zeiten und an den unwahrscheinlichsten Orten. In der Tat: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“
Weder der stumpfe Knüppel des Säkularismus im Westen noch der geschärfte Krummsäbel des Islamismus im Osten haben eine Chance.
Allen Widrigkeiten zum Trotz befindet sich der am schnellsten wachsende Teil des Reiches Christi in der geschundenen und bedrängten Nation Iran. In den weitläufigen Flüchtlingslagern im Nordirak erleben Jesiden, Kakaien und Kurden eine beispiellose evangelikale Erneuerung: Es entstehen blühende Gemeinden und christliche Schulen. Obwohl es der CIA nicht gelungen ist, die Seltenerdmetall-Minenbetriebe im ländlichen Nordkorea zu infiltrieren, haben die chinesischen Hausgemeinden dies geschafft. In geschlossenen Ländern wie Myanmar, Jemen, Kuba, Iran, Afghanistan, Albanien und Somalia hat die heftige Verfolgung von Christen den dortigen blühenden Untergrundkirchen kaum einen Dämpfer versetzt.
Das sind die guten alten Zeiten. Das sind die glorreichen Tage.
Jesus erklärte seinen Jüngern, dass das Evangelium auf diese Weise immer in der Welt voranschreitet – Seite an Seite mit jedem Leid und jedem Grund zum Pessimismus gibt es Beweise für Freude und ewige Hoffnung. Er sagte: „Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Menschen, der gutenSamen auf seinen Acker säte. Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg. Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?
Woher hat er denn Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen? Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausrauft. Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!“ (Matthäus 13,24–30)
Jesus erklärte dieses Gleichnis und sagte: „Dann entließ er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers. Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen, der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel. Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle Ärgernisse zusammenlesen und die, die Gesetzloses tun; und sie werfen sie in den Feuerofen werden: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat, der höre!“ (Matthäus 13,37–43)
Im Wesentlichen sagte Jesus damit, dass sich im Laufe der Geschichte die Grundprinzipien von Bosheit und Gerechtigkeit immer konsequenter entfalten. Das Böse reift und wird immer böser, immer unverwechselbarer. Ebenso reift die Frömmigkeit und wird immer frommer, immer unverwechselbarer.
Das Wachstum des Unkrauts wird sich in schrecklicher Ausschweifung und unvorstellbarer Abscheulichkeit zeigen.
Im Laufe der Zeit, wenn die Menschen sich immer bewusster wie Unkraut verhalten, sich immer bewusster des Geistes des Antichristen werden, wird der Fluch immer offensichtlicher. Sie verharren in ihrer Rebellion bis zum Ende, beißen sich auf die Zunge und rufen, dass die Felsen auf sie fallen mögen (Offenbarung 6,6). So wird das Böse im Laufe der Geschichte immer konsequenter böse. Das Unkraut reift.
Doch Gott sei Dank: So wie das Unkraut weiter reift, so reift auch der Weizen. Die Gemeinde Jesu wird als Kanal der Gnade immer wirkungsvoller. Die Treue zum Bund wird immer konsequenter gelebt. Die Wahrheit des Evangeliums wird im Laufe der Zeit tatsächlich immer klarer. Die unerschütterliche Realität der guten Nachricht steht immer stärker im Kontrast zu den eitlen Fantasien der Weltanschauungen. Die Verheißung des Missionsauftrags wird im Laufe der Geschichte immer umfassender verwirklicht.
Jetzt, mehr denn je, sollten wir beten: „Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel“, denn jetzt, mehr denn je, antwortet Er an den unwahrscheinlichsten Außenposten der Fruchtbarkeit des Reiches Gottes in der weltweiten Kirche.
„Genau hier, genau jetzt sage ich: ‚Das sind die glorreichen Tage.‘“ Gabby Barrett


